Disziplinen

Klassik vom klassischen Balletrepertoire bis zur Neoklassik. Es sind reine klassische Techniken erlaubt, die in leichten Schuhen oder Pointe-Schuhen getanzt werden. Originalchoreographien sind erlaubt. Die Jury legt besonderen Wert auf gute, saubere Technik und vor allem Attitude. Spitzentanz ist erst ab 12 Jahren zulässig.

Originalchoreographien sind erlaubt, aber nicht erforderlich. Die „Tradition“ des jeweiligen Folkloretanzes muss klar erkennbar sein. Weiters müssen Kostüm und Musik die Tradition des Folkloretanzes präsentieren.

Diese Disziplin beinhaltet sowohl modern, als auch contemporary dance styles.
Der Modern Dance wird als ästhetische Abgrenzung zum klassischen Ballett verstanden. Ein neuer Stil, der weniger von technischer Brillanz als von grundsätzlicher Offenheit gegenüber fremden Kulturen oder Populärkultur geprägt war und den körperlichen Ausdruck an vorderste Stelle setzte. Die Choreografin Martha Graham gilt als wichtigste Begründerin eines Modern Dance. Weitere Pioniere: Lester Horton und José Limón. Insbesondere die beiden letztgenannten sollten durch die Entwicklung eigener Unterrichtssysteme maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Modern Dance im Tanzunterricht haben. Gefragt sind:
Experimentelle und kreative Choreographien, welche versuchen neue Tanzelemente zu verfolgen und ein neues Tanzvokabular zu zeigen.
Contemporary dance ist zeitgenössicher Tanz, frei und unkonventionell. In ständiger Weiterentwicklung, aktuell und gegenwärtig. Er beinhaltet unterschiedliche Prinzipien zum Bewegungsvokabular und zur Choreographie. Diese Disziplin beinhaltet auch die neuen, kommerziellen Amerikanischen contemporary styles, vielfach gezeigt in Choreographien von Mia Michaels, Sonya Tayeh and Erica Sobol.
Instrumentale Musik (ohne Gesang) wird bevorzugt ist aber keine Pflicht.

Lyrical kombiniert Elemente aus Ballett-, Jazz- und Modern Dance. Der Tanz fördert die Emotion durch eine ausdrucksstarke Choreographie die durch die Musikbegleitung stark unterstrichen wird. Der Fokus liegt auf der Ausdrucksstärke des(r) TänzerInn. Das Bewegungsrepertoire soll die Bedeutung der Musik wiederspiegeln. Musik mit

Eine Mischung aus verschiedenen Tanzstilen mit Choreographien die durch die MTV Tradition sowie populärer Gesangsgruppen inspiriert ist. Es kann ein kommerzieller Jazzstil sein, sowie eine Mischung aus Jazz, Funk, Urban Styles oder anderen Stilen. Zu finden ist diese Tanzrichtung z.b. in Video Clips.
Das Augenmerk liegt bei der Präsentation, im Stil, Ausdruck und der Dynamik der Performance.

Alle Performances die nicht eindeutig einer der angeführten Disziplinen und Tanztechniken zuzuordnen sind oder eine Kombination von unterschiedlichen Tanztechniken/Stilen sind. Choreographien mit klaren Tanztechniken, welche auf der Ballettechnik basieren und aufbauen. Alle Tanzstile sind erlaubt. Das Augenmerk liegt bei einer klaren und exakten Tanztechnik und einer guten Kombination verschiedener Tanzstile.

Der Jazz Dance ist ein energetischer Tanzstil, bestehend aus einzigartigen Tanzbewegungen zum speziefischen Style der Jazz – Era. Eine gute und exakte Jazztechnik wird vorausgesetzt, welche auf dem klassischen Balletttraining basiert. ( layouts, jazz pirouettes, fan-kicks, jazz walks etc.)
Solange Jazz Dance Technik in der Choreographie eingesetzt wird, kann das Musikrepertoire variieren. Das kann sowohl Klassischer Jazz, Theater-Jazz, Latin-Jazz bis zur heutigen modernen Musik sein. Jazz Dance ermutigt den individuellen Ausdruck und die Entwicklung des persönlichen Stils.

Es darf kein Live-Gesang in der Performance vorhanden sein. Die Musik zu der getanzt wird sollte aus einem Original-Musical oder Tanz-Film bzw. Musikfilm stammen (z.B. Grease, Dirty Dancing, Step-Up, …). Der Musical Charakter muss klar erkennbar sein.

Step-Techniken müssen beherrscht werden. Dabei sind verschiedene Step-Stilrichtungen zulässig. Ebenso fällt in diese Kategorie auch der Irish Dance, der irische Steptanz. Ganz wichtig ist, das auf der Musik für die Präsentation/Performance keine Taps hörbar sind.

Es sind verschiedene East und West Coast Styles, wie z.B. Bounce, Shake (Harlem Style), Hype, Funkstyles (Locking, Popping, Boogaloo, Waving, Floating, Tutting, Ticking, Snaking, Air Posing, Sleepy Style) erlaubt. Ebenfalls können diverse Newstyles, wie Krumpin und Dynamic Dance Styles Kombinationen, wie Uprock, Toprock, Downrock, Freezes und Foot-/Floorwork in die Präsentation mit einfließen. Bitte angeben welcher Style (s) gezeigt werden. Die Vielfalt der tänzerischen Elemente und die Kreativität ist wichtig. Weiters ist es wichtig, dass die Tänzer/Innen die Styles und die dazugehörige Technik der Bewegungsabläufe beherrschen, die sie zeigen. Es sollte auf die richtige Auswahl der Kleidung geachtet werden. Viele Bewegungen und Styles verlieren mit der falschen Bekleidung ihre Wirkung.
Achtung: Akrobatische Bewegungen und Freezes sind erlaubt, dürfen jedoch nicht dominieren. Die tänzerischen Elemente und Akzente müssen ganz klar im Vordergrund stehen. Aggressive und vulgäre choreographische Momente sollten unterlassen werden.

Breakdance Stylez: footwork (zB: six-step, knee-step), up-rock (zB: battle-rock, indian-step), powermoves (zB: headspin, windmills), freezes (clash, baby-freeze), acrobatics (zB: flips/screws, butterflies). Freestyle Sektionen sind erlaubt, sollten aber nicht dominieren.

Es können sowohl verschiedene Tanzrichtungen wie beispielsweise B-Boying / Breakdance, Electric Boogaloo, Video Clip, Hip-Hop mit Akrobatik und vieles mehr einfließen.
Akrobatik ist erforderlich, allerdings muss das tänzerische Element überwiegen.

Das Thema/die Idee und/oder der Inhalt der Performances spielen bei dieser Disziplin die Hauptrolle und müssen klar erkennbar sein. Besonders hoch bewertet wird ein erkennbarer „roter Faden“ in der Performance, oder eine Geschichte die gezeigt wird, welche(r) einen Beginn, einen Mittelteil und ein Ende hat. Kreativität, Idee und Choreographie sind weiters entscheidend. Das Zeitlimit ist auf ein Maximum von 4.30 Minuten beschränkt. In dieser Disziplin kann man nur mit einer Mindestanzahl von 9 Personen starten. Es sind alle Tanzstile erlaubt. Es gibt keine Altersbegrenzungen.